Gesundheit steht uns im Gesicht geschrieben

Der kritische Blick in den Spiegel zeigt uns bereits einiges über unseren Gemütszustand: ob wir glücklich, traurig oder wütend sind – aber auch, wie es um unsere Gesundheit steht.

Professionell durchgeführt wird dies „Antlitzanalyse nach Dr. Schüßler*“ genannt. Die Antlitzanalyse dient dazu, Gesundheitsstörungen zu erkennen und vorzubeugen.

* Die Antlitzanalyse nach Dr. Schüßler ist Teil der besonderen Therapierichtung der Biochemie nach Dr. Schüßler. Alle hier getroffenen Aussagen beruhen auf den Erkenntnissen innerhalb der Therapiemethode selbst.

Studie1 bestätigt: das Aussehen ist ein Indikator

Auch ohne Medizinstudium können die meisten Menschen erkennen, wie es dem Gegenüber geht und an welcher Krankheit dieser leidet. Statt Blutprobe oder Fieberthermometer reicht ein aufmerksamer Blick ins Gesicht oft schon aus. Denn bereits kleine Anzeichen wie eingerissene Mundwinkel oder glasige Augen geben Auskunft, welche Beschwerden den Betroffenen quälen. Im Rahmen einer Studie haben Forscher am schwedischen Karolinska-Institut eine Versuchsreihe mit 22 Teilnehmern durchgeführt, bei der die Hälfte der Testpersonen mit einem Toxin des Darmbakteriums Escherichia coli infiziert wurde1. Die Bakterien lösten daraufhin eine Entzündungsreaktion aus. Zu Beginn der Studie wurden die Probanden fotografiert, ebenso zwei Stunden nach der Injektion. Das Erstaunliche: In fast allen Fällen konnten die erkrankten Personen anhand der Fotos identifiziert werden!

Die Entwicklung der Antlitzanalyse

Moderne Forschungsmittel standen dem Begründer der Schüßler-Salz-Therapie (auch biochemische Therapie genannt), noch nicht zur Verfügung. Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898) kam auch ohne sie aus. Er hat die Patienten, die er mit seinen Mineralstoffen behandelte, einfach sehr genau beobachtet.

Schüßler erkannte: Das Antlitz eines Menschen sagt sehr viel über seine psychische und physische Verfassung aus. Dr. Kurt Hickethier (1891–1958) griff diese Beobachtungen auf und definierte die Antlitzanalyse als ein Instrument, um für jeden Menschen die individuell passenden Schüßler-Salze zu finden. Hickethier konnte für 11 Mineralstoffverbindungen Anzeichen im Gesicht feststellen. Er ging dabei von der Frage aus: Was fehlt mir? Dabei erweiterte Hickethier die Lehre Schüßlers auch um die Dimension der Vorbeugung.

Was es im Antlitz zu entdecken gibt

Eine seriöse Antlitzanalyse wird in der Regel von einem ausgebildeten Therapeuten durchgeführt. Der Profi begutachtet die Gesichtshaut im Hinblick auf Färbungen, Hautstrukturen, Faltenbildung usw. Auch andere Merkmale wie Absonderungen der Haut, Aussehen der Augen, Beschaffenheit der Zunge und der Fingernägel sowie Vorlieben wie „Salzhunger“ oder ein starkes Verlangen nach Schokolade finden Eingang in die Diagnose. Wichtig dabei ist, dass die Haut frei von Kosmetika ist.

Heute lassen sich jedem der zwölf biochemischen Funktionsmittel nach Dr. Schüßler bestimmte Antlitzzeichen zuordnen. Im Idealfall verändern sich diese Zeichen unter der Einnahme des passenden Schüßler-Salzes.

Bedarf erkennen und handeln

Die Antlitzanalyse ist eine hervorragende Möglichkeit, den eigenen Mineralstoffbedarf zu erkennen. Für jeden Mineralstoff gibt es typische Zeichen. Lange, bevor sich Krankheiten zeigen, werden die Bedarfe im Gesicht anhand der entsprechenden Kennzeichen deutlich. Das macht die Antlitzanalyse so wertvoll für eine zielgerichtete Gesundheitsprophylaxe (Vorbeugung).

Das Schüßler-Prinzip

Wenn die geordnete Mineralstoffversorgung der Körperzellen gestört ist, können Krankheiten entstehen – eine zentrale Erkenntnis der Lehre Dr. Schüßlers. Das Ziel sollte daher sein, den laufenden Betrieb des Körpers ausreichend mit Mineralstoffen zu versorgen. Das gelingt aufgrund unserer modernen Lebensweise und unserer Ernährungsgewohnheiten aber nicht immer. Die Depots des Körpers leeren sich und müssen wieder aufgefüllt werden. Das ist nicht zuletzt wichtig, um Belastungssituationen ohne körperliche Einschränkungen und Störungen bewältigen zu können.

Also:
am besten den eigenen Bedarf feststellen (z. B. mit Hilfe einer Antlitzanalyse) und den Körper zielgerichtet mit Schüßler-Salzen unterstützen.

1 Karolinska Institut 2017, Stockholm